Ozurdex intravitreales
Ozurdex intravitreales ist ein Originalpräparat von AbbVie AG und steht in der Spezialitätenliste des BAG. Damit vergütet die obligatorische Krankenpflegeversicherung das Medikament im Rahmen der zugelassenen Indikation. Der Publikumspreis liegt je nach Packung zwischen CHF 1'051.45 und CHF 1'051.45, der Selbstbehalt beträgt 10 Prozent.
Stammdaten
- Zulassungsinhaberin
- AbbVie AG
- ATC-Code
- S01BA01
- IT-Gruppe
- 11.99 Varia
- Wirkstoffe
- Dexamethasonum
- Präparate-Typ
- Originalpräparat
- In der SL seit
- 01.01.2012
- Letzte Preisänderung
- 01.08.2025
- Selbstbehalt
- 10%
Preise pro Packung
Der Fabrikabgabepreis (FAP) ist der Preis der Zulassungsinhaberin, der Publikumspreis (PP) enthält zusätzlich den Vertriebsanteil und die Mehrwertsteuer. Beide Werte sind BAG-Höchstpreise: teurer darf nicht abgerechnet werden.
| Darreichungsform | Packungsgrösse | Fabrikabgabepreis | Publikumspreis | Gültig ab | Kat. | GTIN |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Implant in Applikator | 1 Stk | CHF 951.69 | CHF 1'051.45 | 01.03.2020 | A | 7680603240015 |
Limitation
Dieses Präparat wird nur unter den folgenden Bedingungen vergütet. Der Text ist der verbindliche Wortlaut des BAG; ausserhalb dieser Bedingungen zahlt die Grundversicherung nicht.
• einer Sehbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems (DMÖ), die pseudophak sind oder auf eine Therapie mit Nicht-Kortikosteroiden unzureichend ansprechen oder bei denen diese als unpassend angesehen wird.
Wiederholungsbehandlungen sind nach Ansprechen (Zunahme bestkorrigierter Visus um ≥ 5 Buchstaben und Abnahme der zentralen Netzhautdicke um > 50 μm) auf die Behandlung möglich, wenn infolge eines rezidivierenden oder sich verschlechternden diabetischen Makulaödems die Netzhautdicke um > 50 μm zunimmt (unabhängig vom Visus, wobei nach Behandlung das Niveau des Visus nach Initialbehandlung wieder zu erreichen ist), und wenn der Patient durch die Wiederholungsdosen nicht einem signifikanten Risiko ausgesetzt wird.
• Makulaödem nach retinalem Venenastverschluss (VAV) oder retinalem Zentralvenenverschluss (ZVV).
Wiederholungsdosen sind möglich, wenn ein Patient nach initialem Ansprechen (Verbesserung von ≥5 Buchstaben ab dem Ausgangswert des bestkorrigierten Visus und Abnahme der Netzhautdicke > 50 μm) im behandelten Auge im weiteren Verlauf einen Sehverlust von ≥5 Buchstaben mit Zunahme der Netzhautdicke > 50 μm aufweist, und durch die Wiederholungsdosen nicht einem signifikanten Risiko ausgesetzt wird.
• Entzündung des posterioren Augensegments, die sich als nicht infektiöse Uveitis darstellt.
Wiederholungsdosen sind möglich, wenn ein Patient mit einer Verbesserung von ≥5 Buchstaben ab dem Ausgangswert des bestkorrigierten Visus im behandelten Auge auf die Behandlung anspricht, im weiteren Verlauf einen Sehverlust durch Makulaödem oder Glaskörpertrübung aufweist, und durch die Wiederholungsdosen nicht einem signifikanten Risiko ausgesetzt wird.
OZURDEX darf ausschliesslich durch qualifizierte Ophthalmochirurgen der A-, B- und C-Zentren/Kliniken (gemäss der Liste der Weiterbildungszentren der FMH (http://www.siwf-register.ch) zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) angewendet werden. Ausnahmeregelung: Die Ausbildungskliniken A, B und C sind berechtigt, mit niedergelassenen Ophthalmochirurgen zu kooperieren, um eine patientennahe Versorgung zu gewährleisten.
Die Kooperation geschieht auf einvernehmlicher Basis zwischen beiden Partnern und gemäss folgenden Bedingungen:
a) Die Ausbildungsklinik führt die Erstuntersuchung oder die Bestätigung der Diagnose durch. Dies muss für die Krankenkassen belegt werden.
b) Bei Einigung auf die zugelassenen Indikationen (DMÖ, VAV oder ZVV oder Entzündung des posterioren Augensegments) darf auch der niedergelassene Arzt den Patienten weiterbehandeln.
Wiederholungsbehandlungen können nach ungefähr sechs Monaten durchgeführt werden. Die Anzahl Applikationen ist beschränkt auf maximal 3 pro Jahr.
Patienten, die eine dauerhafte Verbesserung erfahren haben und ohne weitere Behandlung stabil sind, dürfen nicht weiter behandelt werden.
Die gleichzeitige Behandlung beider Augen eines Patienten bedarf der Bewilligung des Krankenversicherers nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes.
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FAQ
Wird Ozurdex intravitreales von der Krankenkasse bezahlt?
Ja, aber nur unter Bedingungen. Ozurdex intravitreales steht mit einer Limitation in der Spezialitätenliste: die Grundversicherung vergütet es nur, wenn die im Limitationstext genannten Voraussetzungen erfüllt sind, teils erst nach Kostengutsprache des Versicherers.
Was kostet Ozurdex intravitreales in der Schweiz?
Der Publikumspreis ist der vom BAG festgesetzte Höchstpreis und beträgt für Ozurdex intravitreales zwischen CHF 1'051.45 und CHF 1'051.45 je Packung. Der Fabrikabgabepreis liegt zwischen CHF 951.69 und CHF 951.69. Apotheken dürfen nicht mehr, aber weniger verlangen.
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